Mathe im Kindergartenalter

findet an jeder Ecke statt:

  • beim Aufräumen sortieren die Kinder
  • sie werden mit den verschiedenen Formen vertraut gemacht: rund ist der Ball, eckig die Schachtel
  • im Sitzkreis höre ich öfters: alle Kinder, die eine blaue Hose anhaben, dürfen auf den Stuhl steigen
  • wir brauchen 3 Scheren, für jedes Kind eine.

Soweit einige der allgemeinen Grundlagen mathematischen Denkens.

 

Ganz viele Kinder haben viel Spaß am Abzählen und können auch recht früh schon die Zahlenreihe

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 aufsagen, ein Kind, das mit 4 J. noch fast keine differenzierte Lautbildung bewältigte, zählte: ein, ei, ei, ir, ün, et, ibn, at, eun, ehn. Man muss fast laut vorlesen, damit man merkt, dass er die Zahlenreihe sehr wohl richtig gesagt hat. Auffällig ist aber, dass er für zwei und drei 2x das gleiche gesagt hat: "ei".

Jüngere Kinder haben nämlich genau damit Schwierigkeiten, dass sich unsere Zahlen zwei und drei fast gleich anhören. Daher verschlucken einige Kinder die drei und zählen eins zwei vier ...

 

Um Kindern, die keinen Mengenbegriff haben und unsicher in der Zahlenreihe sind, zu helfen, fange ich ganz einfach an

--> dazu der Artikel über den Zahlenaufbau oder den Mengenbegriff bis drei

Um zu zeigen, dass Mathematik im Kindergarten ständig vorkommt und nicht extra mit großen Programmen geübt werden muss, sondern in den Alltag oft einfließt, habe ich mal kurze Zeit mitgeschrieben, was am Kindergartenvormittag in meiner Sprachtherapie so alles nebenher abläuft.

--> dazu der Artikel über Kindergartenalltag und Mathe