Rätsel mit Memorybildern

Für die verschiedensten Laute habe ich Memorybilder gemalt. Mit den jeweils 12 Bildern kann man Memory spielen, bei jüngeren Kindern beginnen wir sogar zunächst mit Lotto und dem Einfachmemory : 24 Karten - doppelter Bildersatz - liegen verdeckt auf dem Tisch, abwechselnd dreht jeder eine Karte um und sagt, was zu sehen ist. Die Karte bleibt solange dort offen liegen, bis die 2. Karte gefunden wurde. Dann darf der Finder beide nehmen, sagt nochmals das Wort, z.B. Fahne - Fahne, und legt die beiden Karten neben sich. 

Als weitere Spiel- und Übungsidee male ich gemeinsam mit dem Kind beim nächsten Termin ein passendes Bild zu dem Übelaut:

  • zum /k/ einen Korb
  • zum /sch/ einen Schal
  • zum /s/ ein Sieb oder einen Socken
  • zum /f/ eine Fahne
  • zum /r/ mehrere Raupen, die sich um ein Blatt scharren (das Loch kommt ins Blatt!) ...

Dann erkläre ich dem Kind, dass ich nun in das Bild ein kleines Loch schneide, nicht größer als der Fingernagel vom kleinen Finger. Meistens ertragen die Kinder diesen Frevel gut, da ich sofort mit dem Rätsel beginne:

Ich nehme eines der Memorybilder, lege es hinter das Loch, sodass man einen kleinen Bildausschnitt erkennen kann, und frage das Kind, was es sieht. Nett ist immer, wenn ich den Seehund beim ersten Mal am Schwanz zeige und beim 2. Bild einen Teil der Schnauze zeige. Somit bleibt das Rätsel immer spannend und das Kind sagt die Übewörter langsam und deutlich. 24 Bilder halten die meisten Kindergartenkinder ganz gut aus!

 

Sollte das Kind die Bezeichnung nicht mehr wissen, kann ich unterstützen, indem ich frage: ist es eine Fahne oder eine Feder. Die richtige Antwort kommt meistens sofort, weil das Kind sich mithilfe meines Vorsagens wieder an das Wort erinnert und es nun selbst wiederholen kann.